Nepal – Tage 22–26

Nepal - Tage 22–26

Wandern, Reiten und Reise

Heute ist unser 4. Tag in Rara. Laut unserem Ranger Dharmendra soll das Wetter heute endlich besser werden. Nach unserem Frühstück um 6:30 Uhr machen wir uns auf den Weg um Murma Top zu bezwingen, einen 3700 Meter hohen Berg im Rara Nationalpark. Nach einigen Anstrengungen kamen wir oben an. Der Ausblick war gigantisch. Wir konnten Gottes Schöpfung in ihrer Genialität bestaunen. Als wir zurück waren gab es direkt Mittagessen. Wir hatten alle Bärenhunger. Als wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, ging es auch schon los ins nächste Abenteuer. Auf uns warteten fünf Pferde, mit denen wir eine kleine Runde um den See geritten sind. Das hat mega Spaß gemacht. Für einige von uns waren es die ersten richtigen Reiterfahrungen. Am Abend haben wir dann noch ein paar actionreiche Runden UNO gespielt.

Am Tag danach ging es auch schon los. Unsere 4-tägige Rückreise nach Kathmandu sollte beginnen. Um 10:30 Uhr haben wir schließlich mit unseren Rucksäcken das wunderschöne Gasthaus Heritage am Rara Lake verlassen. Es ging zu Fuß in das ungefähr 8 km entfernte und 1000 Höhenmeter tiefer liegende Gamgadhi. Diese Strecke stellte für einige von uns eine echte Herausforderung dar, da ihnen ihre Erkältung sehr zu schaffen machte. Gegen 16 Uhr erreichten wir endlich die YWAM Base von Hissey, welche wir besuchen wollten. Nach unserer Ankunft mussten wir uns erstmal ausruhen. Uns wurden leckere kühle Getränke serviert, was uns sehr gefreut hat. Einige Zeit nach unsere Ankunft sind Micha, Miri und Hissey nochmal in den Ort aufgebrochen, um einige Besorgungen zu machen. Zum Abendessen wurden wir mit ganz vielen Momos überrascht. Nach dem Essen haben wir noch eine Dokumentation über Hisseys Jugend und sein Dorf gesehen bevor wir todmüde in unsere Schlafsäcke gefallen sind.

Am nächsten Morgen klingelten unsere Wecker schon sehr früh. Los ging unsere Reise mit dem Jeep. Nach ein paar wenigen Kilometern blieb unser Wagen im Schlamm stecken. Nach einigen Mühen konnten wir ihn aber wieder befreien. Einen kurzen Zwischenstopp legten wir noch bei einem der gefährlichsten Flughäfen der Welt ein, dann ging es auch schon weiter. Nach einiger Zeit kam schon die nächste Herausforderung auf uns zu. Einer unserer Reifen hatte einen Platten. Aber das Können unseres Fahrers und einiger Helfer aus den Fahrzeugen hinter und vor uns beseitigte dieses Problem schnell. Nach ein paar Stunden weiterer Fahrt über hopplige Straßen erreichten wir ein Hotel, in dem wir nächtigten. Die fehlenden hygienischen Zustände hier waren für einige von uns eine sehr große Herausforderung. Auf unserem Weg in unser sogenanntes Zimmer trafen wir auf betrunkene Menschen. Beim ersten Blick in den Raum, wo das Loch im Boden als Klo dient, war die Schüssel nicht mehr weiß sondern eher schwarz. Trotzdem sanken wir bald eingerollt in unsere Schlafsäcke in den Schlaf.

Mehr oder weniger ausgeruht ging es weiter mit dem Jeep Richtung Surketh. Auf der Fahrt spielen wir auch ein paar Runden „Wer bin ich?“ Das hat echt Spaß gemacht. Mittags gab es Dal Bhat mit Reis oder Brot. Wir waren sehr sehr froh als wir nach zwei Tagen im Jeep an unserem ersten Ziel angekommen sind. In Surkhet deckten wir uns dann noch reichlich mit Snacks, Bananen und leckeren Getränken für die Fahrt ein. Von Surkhet ging es schließlich mit dem Nachtbus nach Kathmandu. Wir konnten halbwegs gut schlafen und waren sooooo froh endlich anzukommen. Magret und Chandan begrüßen uns mit Momos zum Mittagessen. Am Nachmittag ruhten wir uns erstmal aus. Abends waren wir noch in einem Restaurant essen. Es war sehr lecker. Danach gingen wir schlafen, endlich wieder in einem richtigen Bett 🙂

 

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