Griechenland – Tag 10 und 11 – Endspurt

Team Griechenland

Unsere letzten Tage in Athen und von unserem Commissioned Einsatz sind nun vorüber. Gerade jetzt da wir uns an die Arbeit gewöhnt hatten und mit den Leuten warm geworden sind. Aber unsere letzten beiden Tage waren dennoch nochmal besonders und ein guter Abschluss.

Am Donnerstag hatten wir wieder die TeaTime, die eine gute Möglichkeit für den persönlichen Austausch bietet und wir durften mit einigen Beten und Lobpreis Lieder singen. Das war schon besonders, da sehr viele der Geflüchteten ihren muslimischen Glauben auch leben. Eindrücklich war auch zu sehen wie eine der festen Mitarbeiterinnen diesen Frauen begegnet und da ganz offensichtlich in ihrer Berufung lebt. Es sind Menschen wie sie, die einen Unterschied machen. Aber unsere praktische Hilfe hier hat auch gezeigt, dass jeder einzelne etwas bewegen kann in einfacher Hilfe und gelebter Liebe zum nächsten, aber vor allem zu Jesus.

Gegen späten Nachmittag verließen wir unsere gewohnte Umgebung und gingen zu den Geflüchteten. In einer Einrichtung für Geflüchtete spielten wir mit den Kindern dort. Leider konnten wir keine Inhalte unseres Glaubens weitergeben. Aber was man nicht mit dem Mund sagt, spricht man durch seine Taten. So spielten wir mit den Kindern auf dem Hof einige Spiele, die wir mitgebracht hatten und sangen ein paar Lieder. Auf diese Weise konnten wir den Kindern Freude bereiten.

Am Freitag konnten wir dann viel offener von unserem Glauben an Jesus reden. Wir hatten die ganze Woche über zu einem Filmnachmittag eingeladen. Aber bevor wir damit begannen, richteten wir uns zusammen bei einer Andacht mit dem Team des Projekts wieder auf Gott aus. Drei Mal die Woche hat das Team solche Andachtszeiten, die jedes Mal erfrischend und auferbauend waren. Nach einem anschließenden gemeinsamen Mittagessen, das wir vorbereitet hatten, gingen wir dann in die Vorbereitungen. Es wurde ein Film über Jesus Persisch gezeigt und Leute aus unsrem Team gaben Zeugnisse aus ihrem Leben, was sie mit Gott in ihrem Leben bereits erlebt haben. Keiner von uns hat bisher, Gott sei Dank, solch schlimme Erfahrungen wie viele der Geflüchteten gemacht. Und dennoch haben wir Gott in unserem Leben erlebt wie er versorgt und mit uns war und ist. Diese Wahrheiten gelten auch für und besonders für die Leidenden, jene in Not. Deshalb durften wir mit Kühnheit davon erzählen und hoffen, dass es einen Samen gesät hat.

Und so geht unsere Zeit des Einsatzes vorbei. Wir haben viel erlebt, durften Segen sein, sind mit Gastfreundschaft gesegnet worden, durften persönlich wachsen und haben mehr von dem Herzen Gottes gesehen. Wir möchten dem Team von Wiedenest für die herzliche Aufnahme danken und Gott preisen für alles, was er getan hat.

Auch wenn unsere Zeit hier vorbei ist, könnt ihr beten, dass

– die Arbeit mit den Geflüchteten gesegnet wird
– die Mitarbeiter hier mit neuer Kraft erfrischt werden
– und die Samen des Glaubens aufgehen, die wir gesät haben

Vielen Dank für all eure Gebete und Unterstützung.

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