commissioned YOUTH – Polen Einsatz – Tag 6-7

Commissioned Polen Heimfahrt

Tag 6 und 7 (Do/Fr)

Liebes Tagebuch,

heute ist unser letzter ganzer Tag und wir haben heute einiges auf dem Programm stehen. So viele Einzeltreffen, dass Simon schon einen Plan gemacht hat, wo wir was essen werden. Wichtig, dass wir nicht schon nach den ersten beiden Einladungen heute schlapp machen. Morgens ging es nach einem Frühstück mit Eierkuchen los mit einem Besuch beim Gemeindeleiter und seiner Frau in deren Wohnzimmer. Es wurde viel über Gemeinde, Jugendarbeit und Evangelisationen gesprochen. Nach zweieinhalb Stunden verabschiedeten wir uns und der Gemeindeleiter hat noch für uns gebetet. Wirklich stark!

Nach einer Pause zurück bei unserer Gastfamilie, ging es am Nachmittag zu einem Treffen mit dem Jugendleiter, seiner Frau, Sohn und Tochter. Dort gab es dann noch einmal Eierkuchen (die zweiten des Tages) und abschließend eine spannende Nachspeise. Diese bestand aus aus Götterspeise mit Eiscrem obendrauf. Für uns eine bislang nie gekannte Kombi, die sehr schön aussah und zudem lecker war.

Direkt im Anschluss ging es zu einer russischstämmigen Frau und deren Familie, die uns mit Apple Crumble und Bananowicz (Bananen-Schokokuchen) begrüßte. JA!, alles lecker, und alles viel, und unsere Mägen zum Besten voll. Auch alles ziemlich süß bislang heute. Aber wir waren ja nicht zum Essen da. Wir waren eingeladen, um für die Tochter zu beten, die krank war. Nach einigem Smalltalk, einigen peinlichen Pausen,
stimmten wir ein Lobpreislied an und beteten dann gemeinsam für die Tochter. Das war wirklich toll!

Als Tagesabschluss machte dann unsere Gastmutti für uns noch ein festliches Abschiedsessen. Diesmal herzhaft.  Wir konnten uns noch einmal austauschen zu verschiedenen Erfahrungen mit dem Glauben. Am Ende durften wir noch für unsere Gastmutti und Kinga, unsere Übersetzerin beten und sie segnen. Das war intensiv, berührend und wirklich super schön für uns.

Dadurch dass wir am nächsten Tagen schon um 5:30 Uhr am Auto stehen wollen, weil Simeon dann um 16:00 Uhr direkt von Dresden aus mit nach Hause genommen werden kann, sind wir alle bald ins Bett gegangen. Man glaubt es kaum, aber wir haben es wirklich geschafft am Freitag morgen, unserem letzten Tag in Polen, alle geschlossen 5:30 Uhr am Auto zu stehen und dann 5:45 Uhr die Fahrt anzutreten. Ein spannendes Gefühl, von der Finsternis ausgehend immer weiter und weiter zu fahren während ganz langsam die Wolken heller werden. Und man langsam wartet, dass endlich die Sonne herauskommt. Dann kommt die Sonne doch nicht raus… die Wolken wurden nur grauer und grauer. Egal!

Ich bin Gott echt dankbar, dass wir eine gute Rückfahrt hatten, dass alles gut geklappt hat und wir waren am Ende selbst schneller zu Hause als wir dachten, weil wir noch so satt waren, dass wir uns eine längere Mittagspause am Ende gespart haben. Auch aus dem Grund, dass wir plötzlich ein Schild gesehen haben auf dem stand, dass es nur noch 150 km bis Dresden und sind.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine geniale Zeit war und wir dort die Gemeinde unterstützen konnten. Wir haben selber sehr viel mitgenommen und waren sehr sehr satt.

Danke an Ferdi und Rachel-Ann für die Gesamtleitung und dass ihr das möglich gemacht habt, dass wir uns auf den Weg gemacht haben!

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